Sushi
Unter Sushi verstand man früher japanische Snacks, hergestellt aus Reis, Reisessig, Zucker, Salz und rohem Fisch.
Heute bieten sich viele andere Zutaten an.
Hier geht es um eine ganz bestimmte Art von Sushis, die sogenannten "maki" oder "hoso-maki", übersetzt "Rollen". Hier wird ein Algenblatt ("nori") mit dem Reis bestrichen, eine Füllung darauf gelegt und eingerollt.
Sie benötigen:
Reis, Reisessig, Noriblätter, Wasabi, Sojasauce, Zucker, Salz eine Bambusmatte
Wenn Sie den (Sushi)Reis kochen achten Sie darauf, dass die Menge des Wassers, die Sie benötigen, vom Trocknungsgrad des Reises abhängt. Der Reis sollte nicht zu matschig werden, sondern noch fest und körnig sein.
Nach dem Kochen füllen Sie den Reis in einen Bottich. Ideal wäre in diesem Fall ein Holzbottich, da Holz noch etwas Flüssigkeit aufnehmen kann. Aber ein Plastikgefäß geht auch. Lassen Sie den Reis darin etwas abkühlen bis er noch lauwarm ist.
Nun fügen Sie dem Reis eine Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz zu. Als Maxime gilt: für eine Tasse ungekochten Reis 6 Eßlöffel (EL) Reisessig, 5 EL Zucker und 3-4 Teelöffel (TL) Salz. Das Salz und der Zucker lösen sich erst auf, wenn alles in den warmen Reis gegeben wird. Alternativ kann man den Essig auch erwärmen, damit sich die Zutaten bereits darin auflösen. Die genauen Mengen der Zutaten können selbstverständlich nach Geschmack variiert werden.
Füllung
Hier haben Sie viele Kombinationsmöglichkeiten. Ob Forelle, Räucherlachs, Omlett, Frühlingszwiebeln oder Garnelen und Ingwer: Karotten eignen sich hier ebenso wie Mangos. Soweit mögilch schneiden Sie die Zutaten in lange Streifen.
Wenn der Reis abgekühlt ist legen Sie ein Noriblatt auf die Bambusmatte. Verteilen Sie den Reis auf dem Nori, möglichst 1 cm dick. Am oberen Ende des Nori sollte sich der Reisbelag verdünnen. Der Reis sollte nun so klebrig sein, dass es gar nicht so einfach ist, ihn zu verteilen.
Streichen Sie nun Wasabi über den Reis (vorsicht, sehr scharf), belegen Sie den Reis anschließend mit der gewünschten Füllung.
Nun kann der Sushi mit Hilfe der Bambusmatte eingerollt werden. Die Verjüngung am oberen Rand soll bewirken, dass das Algenblatt bündig abschließt und kein Reis mehr herausschaut. Wenn Sie damit fertig sind, alles funktioniert hat, haben Sie eine zusammenhaltende Rolle in der Hand.
Schneiden Sie diese Rolle nun quer in 2-3 cm breite Streifen. Achten Sie darauf, dass Sie ein scharfes Messer benutzen.
Ganz stilecht werden die Happen nun mit Holzstäbchen gegriffen, kurz in Sojasauce (eventuell mit Wasabi vermischt) gestippt und gegessen.
Guten Appetit wünscht Ihnen "King-Kao"